Papyrussammlung der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg

Ansprechpartner
Dr. Josef Mayr
Abteilung III: Handschriften und Graphische Sammlung

Adresse
Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Abteilung III: Handschriften und Graphische Sammlung
D-91051 Erlangen
Tel. +49 (0) 9131 85-22159
E-Mail: handschriften@bib.uni-erlangen.de

Internetauftritt
Datenbank:
Papyrusprojekt Erlangen


Dialog über den Eros
Kurzbeschreibung der Sammlung
Die Papyrussammlung der Universität Erlangen-Nürnberg umfasst heute 142 Inventarnummern und gehört damit zu den kleineren Papyrussammlungen in Deutschland.
Die Nummern 1-140 wurden 1934 von dem Berliner Professor für Kirchengeschichte und koptische Literatur Carl Schmidt (1868-1938) auf Anregung und Vermittlung des auch als Papyrologen bekannten Erlanger Juraprofessors Dr. Bernhard Kübler aus Mitteln des Sonderfonds für wissenschaftliche Arbeiten an der Universität Erlangen angekauft.
Die Stücke wurden von Hugo Ibscher (Berlin) restauriert und verglast und vom ehemaligen Leiter der Berliner Papyrussammlung Prof. Wilhelm Schubart katalogisiert. Aus dem Nachlass des Direktors der Stadtbibliothek Nürnberg Friedrich Bock (1886-1964) kamen 1964 zwei Papyri hinzu, die einst zur Sammlung Otto Gradenwitz (Heidelberg) gehört hatten.

Die Erlanger Papyri sind alle in griechischer Sprache abgefasst und datieren mehrheitlich aus dem 4.-6. Jahrhundert nach Christus. Die meisten sind Urkunden, nur wenige literarischen Inhalts. Unter diesen 15 literarischen Papyri finden sich Verse aus Homers Ilias, Bibel- und andere christliche Texte sowie astrologische und astronomische Abhandlungen. Ein Großteil stammt aus Oxyrhynchos, einige aus südlicheren Gebieten Ägyptens. Zwei der Urkunden sind in Tachygraphie geschrieben.

Wichtige Publikationen

Schubart, Wilhelm: Die Papyri der Universitätsbibliothek Erlangen. Leipzig 1942. (Katalog der Handschriften der Universitätsbibliothek Erlangen, Neubearbeitung, Band III, Teil I)

Daniel, Robert W.: SB I 5674 and 5678 now in Erlangen, in: Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik 98 (1993), S. 38.
HilfeDokumentationKontaktSitemapDisclaimerNutzerkennung: keine   |   Version 3.4   |   based on MyCoRe 2016.06